Bedeutung der Berufsunfähigkeit

Kaum zu fassen, aber der Kollege war doch nie krank – und jetzt? So, oder so ähnlich beginnen viele Geschichten zur Berufsunfähigkeit.

Das „Aus“ kommt oft unerwartet und meist sind es Krankheiten, die den Menschen aus dem Lebensalltag reißen. Am Anfang steht in der Regel die Lohnfortzahlung, dann kommt nach sechs Wochen der erste finanzielle Einschnitt und das Krankengeld wird gezahlt (für max. 78 Wochen). Danach? Ganz einfach: Unter Umständen wird eine  Erwerbminderungsrente gezahlt, welche gerade einmal knapp 40% des letzten Einkommens ausmacht.

In aller Regel entstehen jetzt riesige Versorgungslücken, welche neben dem körperlichen Leid zusätzlich den finanziellen und den sozialen Abstieg einläuten.

Berufsunfähig ist derjenige, der seinen Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kann (ärztlich nachgewiesen!). Maßgeblich ist dabei meist der zuletzt ausgeübte Beruf.

 

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) hat leider nach wie vor nicht den Stellenwert, den sie haben sollte. Oft wird das Auto vollkaskoversichert und die eigene Arbeitskraft gar nicht.

Berufsunfähig zu werden, also den Beruf einmal nicht mehr ausüben zu können, ist gerade für junge Leute oft kaum vorstellbar. Doch die Statistik zeigt: Wegen Berufsunfähigkeit muss jeder vierte Arbeitnehmer seinen Beruf vorzeitig aufgeben – aufgrund von Herzproblemen, Rückenbeschwerden, Krebs und immer öfter auch aus psychischen Gründen.
 

 

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